"Mein Arbeitsplatz" ist die mitarbeiterseitige Hälfte des Personalsystems, mit dem ein Betrieb sein Team schon führt. Sobald ein Betrieb das eigene Konto zu seinem Team hinzufügt, tauchen Stempelungen, Schichten, Urlaub und Abrechnungen bei diesem Betrieb hier automatisch auf — keine zweite App zu installieren, kein zweites Konto zu merken.
Ein- und ausstempeln mit GPS
Das Personal stempelt mit angehängtem GPS-Standort ein und aus und kann bei Bedarf eine Notiz hinzufügen. Tages- oder Stundenlohn wird direkt aus den tatsächlichen Stempelungen berechnet — eine vergessene Einstempelung bedeutet keine erfassten Minuten und keinen Lohn für diesen Tag. Eine falsche oder vergessene Stempelung muss über einen Korrekturantrag laufen, den eine Führungskraft genehmigt; die eigene Stempelzeit direkt zu bearbeiten ist Mitarbeitenden nicht möglich.
Urlaubsanträge — schrittweise genehmigt, nicht per Ein-Klick
Jede vom Betrieb eingerichtete Urlaubsart lässt sich aus der App beantragen, mit einer Ausnahme: stundenweiser Urlaub muss weiterhin über die Betriebsseite beantragt werden, nicht über die Mitarbeiter-App. Die Genehmigungskette eines Betriebs kann mehr als einen Schritt haben, und die Genehmigen/Ablehnen-Schaltflächen erscheinen nur für die Person, die tatsächlich für diesen Schritt zuständig ist — alle anderen sehen den Antrag nur als Information.
Dienstplan — nur einen Tag auf einmal, nur hinzufügen oder entfernen
Der Dienstplan zeigt das Team und die Schichten für jeweils einen ausgewählten Tag. Zwei zeitlich überlappende Schichten derselben Person werden in der Liste dieses Tages markiert, auch wenn das System eine solche Planung nicht verhindert. Eine Führungskraft kann eine Schicht hinzufügen oder entfernen, aber eine bereits geplante Schicht lässt sich nicht bearbeiten — nur löschen und neu anlegen.
Abrechnung, Überstunden und der Mitarbeiterausweis
Die Abrechnung jedes Zahlungslaufs wird aus den tatsächlichen Stempelungen und Überstunden über acht Stunden am Tag berechnet. Ein gewöhnliches Teammitglied sieht nur die eigene Abrechnung — der abrufende Aufruf hat keinen Parameter, um irgendjemand anderen zu benennen. Der digitale Mitarbeiterausweis des Betriebs liegt ebenfalls hier, sofort als Nachweis der Beschäftigung vorzeigbar, ohne mehrere Bildschirme zu öffnen. Steuer- und Sozialversicherungsabzüge auf der Abrechnung folgen den thailändischen Lohnabrechnungsregeln (den Formularen, die ein Arbeitgeber in Thailand beim Finanzamt einreicht) — dieser Teil des Moduls ist speziell für die Lohnabrechnung in Thailand gebaut, nicht als allgemeine Lohnsteuer-Engine für jedes Land.
Vor dem Team, und daneben
Bewerbung, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch laufen im Modul Jobs ab; nach der Einstellung ist dieser Bildschirm zuständig. Und wer im Dienst hinter dem Tresen steht, findet das dort genutzte Modul — etwa Essen — auf einer eigenen Seite beschrieben.
Wer was sehen darf, entscheidet die Rechtematrix, die die Seite Sicherheit beschreibt: Die Abrechnung einer Kollegin ist keine versteckte Kachel, sondern ein Aufruf, der gar keinen Parameter dafür hat.
Stundenweiser Urlaub lässt sich nicht aus der Mitarbeiter-App beantragen — er muss über die Betriebsseite laufen, weil das Umrechnen von Stunden in einen Bruchteil eines Arbeitstags eine Einstellung ist, die manche Betriebe noch nicht konfiguriert haben.
Eine einmal geplante Schicht lässt sich nicht bearbeiten — nur löschen und neu anlegen. Das gilt sowohl für die Android-App als auch für die Web-Konsole, keine Einschränkung nur einer Seite.
Schichten werden nur einen Tag auf einmal geplant. Eine Wochenansicht, in der mehrere Tage gleichzeitig geplant werden können, gibt es noch nicht.